Aufbahrungen

Die Bestattungsvorbereitung beginnt mit der Aufbahrung des Verstorbenen. Um diesen wichtigen Schritt auf dem Abschiedsweg einen würdigen Rahmen geben zu können, verfügen wir über die notwendigen Dekorationsmaterialien.

Die Aufbahrung eines Verstorbenen kann sehr individuell gestaltet werden, ganz nach Wunsch der Hinterbliebenen. Die Aufbahrung ist entweder im Trauerhaus, in der Friedhofskapelle oder in der Kirche für die Verabschiedung bzw. Beerdigung möglich.

Aufbahrung in der Friedhofskapelle

Bei der Aufbahrung in der Friedhofskapelle müssen die Vorschriften der Friedhofsordnung beachtet werden. Die Dekoration der Friedhofskapelle erledigen wir nach den Wünschen der Angehörigen. In der Regel muss für die Benützung der Leichenkapelle eine Gebühr an die Friedhofsverwaltung bezahlt werden.

Aufbahrung in gewohnter Umgebung

Die Aufbahrung kann aber auch zu Hause stattfinden. Sogar wenn der Tod nicht zu Hause eingetreten ist, kann der Verstorbene für eine Hausaufbahrung dorthin überführt werden.

Abschiednehmen am offenen Sarg

Die Abschiednahme ist ein wichtiger Aspekt der Trauerarbeit. Entscheidend ist, dass eine solche Abschiednahme in einem angenehmen, ruhigen Umfeld ohne jeglichen Zeitdruck stattfindet.

Ein direkter Kontakt zum Verstorbenen kann sehr wichtig sein, um den Tod im wahrsten Sinne zu begreifen. Vielen Angehörigen hilft es auch, den geliebten Menschen nach einer langen Krankheit mit einem friedlichen Gesichtsausdruck zu sehen. Das Gesicht ist dann nicht mehr schmerzverzerrt oder ängstlich, sondern strahlt Ruhe und Entspannung aus und gibt das weiter an die Hinterbliebenen. Selbst nach einem Unfall ist es oft machbar, dass mit thanatopraktischen Maßnahmen der Verstorbene wieder hergestellt werden kann. Die Thanatopraxie beinhaltet alle Tätigkeiten, damit eine hygienische und ästhetische Aufbahrung möglich wird und wurde schon bei den Pharaonen in Ägypten durchgeführt.

Früher war es üblich, dass das verstorbene Familienmitglied zu Hause aufgebahrt wurde, alle Nachbarn und Freunde kamen, um sich zu verabschieden. In vielen Ländern auf der Welt ist das immer noch Gang und Gebe und auch bei uns sollte man wieder dazu übergehen, da es bei der Trauerbewältigung unterstützt und das Tabuthema Tod wieder mehr in unsere Gesellschaft integrieren würde.

Wie sollen Sie den Verlust sonst verarbeiten und akzeptieren, wenn der Opa bei seinem Tod vom Pflegeheim ins Krankenhaus und dann auf den Friedhof und in die Erde kommt, ohne, dass Sie sich persönlich und greifbar vom endgültigen Fortgehen überzeugen konnten?

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